Blick auf das Vjosa-Tal
HTWD
Der Vojsa in Albanien ist der letzte Wildfluss Europas
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Summer School: Entdecke die Vjosa – Europas letzten Wildfluss

Im September dieses Jahres ist es soweit: Zusammen mit der Universität Tirana (Albanien) plant die Fakultät Landwirtschaft/Umwelt/Chemie eine spannende Summer School unter dem Motto „River Monitoring and Conservation – The Vjosa River as a Case Study of a Unique Wild River in Europe“ (dt.: Monitoring und Erhalt von Flusslandschaften – Das Fallbeispiel Vjosa als einzigartiger Wildfluss in Europa).

Die Vorbereitungsreise in der letzten Woche diente der fachlichen Abstimmung und Prospektierung des Untersuchungsgebietes, der Vjosa. Als „letzter Wildfluss Europas“ bietet diese unverbaute Flusslandschaft einmalige Einblicke in natürliche Fließdynamiken und Ökosysteme, obgleich Umweltverschmutzung, Plastikabfälle und veränderte Landnutzung auch hier eine Rolle spielen. Der junge Nationalpark ist damit ein äußerst spannendes Gebiet, um zu erfahren, wie Umwelt- und Naturschutzbelange mit wirtschaftlicher Entwicklung vereinbart werden können. 

Das Team der Fakultät Landwirtschaft/Umwelt/Chemie arbeitet eng mit Prof. Dr. Sajmir Beqiraj von der Universität Tirana zusammen, um den ökologischen Zustand der Vjosa und anthropogene Einflüsse darauf zu untersuchen und entsprechende Methoden an die Studierenden weiterzugeben. Prof. Dr. Beqiraj, ein Experte für Hydrobiologie und Zoologie an der Universität Tirana, wird seine umfassenden Kenntnisse und Erfahrungen teilen und den Teilnehmern praxisnahe Einblicke in die faszinierende Welt der Flussökologie bieten. Das Team der HTW Dresden bringt Expertise zur Landschaftsentwicklung, dem Umweltverhalten von Polymeren, Mikroplastik und zur Bodenkunde in das Vorhaben ein. Zwei wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen des fakultätsübergreifenden Verbundlabors sichern zudem die wissenschaftliche Qualität der Datenerhebung im Gelände und die Auswertung und Nachnutzung des erhobenen Datenportfolios. 

Jetzt für die Summer School bewerben

Die Summer School geht vom 21. bis 28. September. Bewerben können sich alle Interessierten.

Die Teilnehmenden profitieren von:

  • Inspirierenden Vorträgen: Lerne interdisziplinär am Beispiel der Vjosa von Experten aus Chemie, Biologie. Geographie und Ökologie.
  • Praktischen Workshops: Erhalte praxisnahe Einblicke und setze eigene Forschungsaufgaben und Untersuchungsmethoden im Gelände und Labor interdisziplinär um.
  • Exkursionen: Erlebe die Vjosa hautnah und sammle wertvolle Daten im Gelände.
  • Networking: Knüpfe wertvolle Kontakte mit Studenten und Experten aus Deutschland und Albanien und tausche dich mit anderen engagierten Studierenden aus.
  • Interkulturellem Austausch: Arbeite gemeinsam mit albanischen Studierenden und entdecke kulturelle Stätten.

Wer sich für die Summer School interessiert, melde sich bitte umgehend bei den untengenannten Ansprechpersonen. Da die Teilnehmerzahl begrenzt und eine interdisziplinäre Zusammensetzung gewünscht ist, gilt: „First come first served“ innerhalb der Fachgruppen Biodiversität/Umweltmonitoring und Umweltanalytik. 

 

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